Einsatz nach Stromausfall in Berlin

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Aufgrund eines großflächigen Stromausfalls wurde unser Fachzug Führung/Kommunikation nach Berlin alarmiert.

Am Morgen des 3. Januar 2026 kam es im Südwesten Berlins zu einem großflächigen Stromausfall. Das THW war seit dem Beginn des Ausfalls im Einsatz und unterstützte die Maßnahmen, insbesondere bei der Notstromversorgung kritischer Infrastrukturen und dem Betrieb von Notrufannahmestellen. Die Maßnahmen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr und der Polizei.

Das THW betrieb während des Einsatzes elf Notrufannahmestellen in verschiedenen Berliner Bezirken sowie im Umland. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mit der Erkundung und Sicherstellung der Notstromversorgung für Krankenhäuser, eine Tierklinik sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen beauftragt. Ein Bereitstellungsraum war im Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf eingerichtet worden, um die laufenden Maßnahmen zu koordinieren.

In diesem Zusammenhang hatte unser Fachzug Führung/Kommunikation den Auftrag zur Sicherstellung der Tanklogistik, der Verpflegung und Unterbringung der Einsatzkräfte. Rund 70 Aggregate wurden logistisch betreut, einschließlich der Nachbetankung mit Diesel durch Tankbehälter von der Bundeswehr und dem Technischen Hilfswerk.

Insgesamt waren rund 140 Einsatzkräfte des THW aus 19 Ortsverbänden im Einsatz, während weitere Kräfte sich in Bereitschaft befanden. In mehreren betroffenen Pflegeeinrichtungen mussten Bewohnerinnen und Bewohner vorsorglich durch die Berliner Feuerwehr in andere Einrichtungen verlegt werden.

Die Ursache des Stromausfalls war der Brand einer Kabelbrücke, und die Polizei ermittelte derzeit wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Nach Angaben von Stromnetz Berlin waren etwa 50.000 Haushalte und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe betroffen, darunter mehrere Krankenhäuser sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

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